Berechnungen, Konstruktionsgrundlagen und Bauelemente by F. Koenigsberger

By F. Koenigsberger

Der unaufhaltsame technische Fortschritt in der Entwicklung von Herstellungs­ verfahren, Werkzeugen, Werkstoffen, Meßinstrumenten und Steuergeräten spornt den Konstrukteur und Hersteller von Werkzeugmaschinen und den Betriebsmann, der über ihren Einsatz in der Werkstatt entscheidet, an, höhere qualitative und quantitative Leistungen mit geringerem Aufwand zu erzielen. Die sich daraus ergebende Entwicklung kennt kein Anhalten und gönnt dem Be­ schauer keinen Augenblick der Ruhe, in dem der Stand der Dinge gewissermaßen im Bilde festgehalten werden kann. Ein Buch, das sich mit den Beschreibungen der Kon­ struktionen bekannter Maschinenarten, wie Dreh-, Fräs-, Bohrmaschinen usw., zu irgend­ einem Zeitpunkte ihrer Entwicklung eingehend befaßt, kann daher nur von historischem Interesse sein, da die Gefahr besteht, daß beschriebene Konstruktionen bereits veraltet sein können, wenn die Korrekturfahnen aus der Druckerei kommen. Außerdem zeigt sich heute eine Tendenz, in der Mengenherstellung von den üblichen Bauformen der Universalmaschinen abzugehen und für bestimmte Zwecke brauchbare Kombinationen von Schnitt-und Vorschubeinheiten in Maschinenfließreihen, auf zweck­ mäßigen Grundplatten, Betten od. ä. einzusetzen und Einzweckmaschinenaggregate zu schaffen, deren Einzelteile nach Bedarf wieder getrennt und zu anderen Aggregaten zusammengesetzt werden können. Von der Konstruktion der Werkzeugmaschine als untrennbarem Ganzen kommt guy damit zur Konstruktion der Baueinheit, wie sie ver­ schiedene Firmen bereits seit Jahren in dem sogenannten Baukastensystem für ihre eigene Produktion eingeführt haben, und wie sie jetzt in VDI-Richtlinien (Abb. I, S. VI/VII)! festgelegt worden ist.

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2 Die Verarbeitung der Metalle durch Formanderung kann erfolgen: 1. durch Schmelzen und GieBen in Formen, 2. durch gegenseitige Verschiebung der einzelnen Teilchen eines Korpers durch Schlag, Druck oder Zug (Schmieden, Walzen, Ziehen usw. ), three. durch Teilung eines oder Zusammenfiigung verschiedener Metall korper.

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WALLlOHS: Georg Schlesinger zum Gedenken. Werkstattstechnik u. : Das Ausnutzungsschaubild der We'rkzeugmaschinen. Werkstattstechnik, 1935, S. 199-202. - Siehe Fußn. 2, S. 6. : Die Bestimmung von Kräften und Leistungen an spanenden Werkzeugen und Werkzeugmaschinen. Z. VDI,1952, S. 299-305. , u. ,H. VIOTOR. gen für die kräftemäßige Berechnung und den Einsatz von Drehbänken, Hobelmaschinen und Bohrmaschinen. Werkstattstechnik u. : Kenngrößen für die Leistungsfähigkeit von Großwerkzeugmaschinen. Werkstattstechnik u.

0 I 1. das Gewicht ver"- ~ ,.... schiebbarer Teile der QS - ~ ch, I Maschine, \ Cd : I ch'l I ',' 2. das Gewicht des o 0,2 1,'1 0,8 1 1,2 1,5 1,8 Werkstückes und k3. die Schnittkraft. Abb. Mb Es genügt nicht, Abb. 54a u. b. Biege- und Verdrehungssteifigkeiten verschiedener Quereinen einzelnen Steifigschnitte keitswert zu bestimvon Querschnitt I, Cb, Biegesteifigkeit cb , Biegesteifigkeit } men. Der Wechsel der von Querschnitt II, Cd, verdrehungssteifigkeit Formänderungsbedincb, Biegesteifigkeit '} von Querschnitt III, gungen, die nicht nur cd.

44) sind oben links Durchmesser d (waagerechte Linien) und Schnittgeschwindigkeit v (unter 45 0 von rechts oben nach links unten verlaufende Ge- (n raden) aufgetragen, so daß die senkrechten Geraden die Spindeldrehzahlen = nVd) darstellen. Diese werden von den von links unten nach rechts oben leicht geneigten Geraden (Zähnezahl z) geschnitten, und die von den Schnittpunkten aus von links oben nach rechts unten verlaufenden Geraden stellen das Produkt (n • z) dar. Rechts oben ergeben sich aus den Schnittpunkten von Schnittiefe a (senkrechte Linien) und Durchmesser d (waagerechte Linien) die Werte Vf (unter 45 0 von rechts oben nach links unten geneigte Linien), deren Schnittpunkte mit den n .

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